Vector Institut wird zum globalen Forschungs- und Entwicklungs-Hub im Bereich der Künstlichen Intelligenz

Mit der Gründung des Vector Instituts in Toronto untermauert Kanada seinen Anspruch als globales Exzellenzzentrum im aufstrebenden Feld der Forschung und Entwicklung zur Künstlichen Intelligenz (KI).

Die Gründung des Vektor Instituts erfolgt im Rahmen einer bislang beispiellosen Partnerschaft zwischen Regierung und Industrie. Dies unterstützt die Provinz dabei, ihre Führungsrolle auf dem Gebiet der KI auszubauen. Das Institut ermöglicht Start-ups zu wachsen, während sie die nächste Generation transformativer Technologien entwickeln, und in Kanada zu bleiben. Gleichzeitig werden multinationale Unternehmen animiert, ihre KI-Forschungs- und Entwicklungszentren in Ontario anzusiedeln.

Vector Institut Logo

Außerhalb der Forschungs- und Expertengemeinde werden sich nur wenige der großen Bedeutung und Rolle bewusst sein, die Ontario schon lange auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz und der Ausbildung weltweit führender KI-Experten spielt. Anfang der 2000er-Jahre wurde in den Mauern der Universität von Toronto Pionierarbeit bei dem geleistet, was heute als Deep Learning bekannt ist: Ein Ansatz, der ursprünglich vor Jahrzehnten verworfen worden war. Deep Learning ist ein Teilbereich des Machine Learnings, bei dem viele Ebenen komplexer Algorithmen („neuronale Netzwerke“) genutzt werden, um aus großen Datensätzen („Big Data“) Vorhersagen abzuleiten. Dieser Ansatz wurde in Professor Geoffrey Hintons Labor an der Universität von Toronto entwickelt und wurde schlagartig weltweit bekannt, als die Forschungsgruppe von Professor Hinton 2012 den internationalen imageNet-Wettbewerb gewann. Seitdem konkurrieren globale Tech-Riesen um die besten KI-Talente der Region, und Absolventen der Universität von Toronto nehmen Spitzenpositionen bei Unternehmen wie Apple, Facebook, OpenAI, Google Brain, Microsoft sowie Google DeepMind ein.

Professor Emeritus Geoffrey Hinton, allgemein als „Pate des Deep Learning“ bezeichnet, ist mittlerweile Vizepräsident Engineering bei Google. Er und andere renommierte Experten treiben pan-kanadischen Bestrebungen voran, die Nation und die Provinz von einem herausragenden Reservoir für AI-Experten zu einem weltweit führenden Hub zu machen, wofür sie auch Forschungsteams von Universitäten in Alberta und Quebec vernetzen. Das Institut bringt die Top-Fakultäten und -Forscher mit Partnern aus der Industrie zusammen und Fördermitteln der Provinz- und nationalen Regierung zusammen und schafft so die notwendige Infrastruktur, um kühne Ideen in die Realität umzusetzen.

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Wer als Akteur die hohe Reputation Ontarios auf dem Gebiet der KI mitgestaltet hat, weiß, wie wichtig es ist, diese enorme Chance möglichst schnell zu nutzen. „Es gibt nicht genügend Nachwuchs mit Know-how im Bereich Deep Learning, um der hohen Nachfrage aus der Industrie nach diesen Fachkräften gerecht zu werden", so Hinton. „Wir brauchen viel mehr Professoren, die Lehraufgaben übernehmen, und sie müssen genug Zeit haben, um Grundlagenforschung auf Weltklasseniveau zu betreiben. Darüber hinaus brauchen wir viele Wissenschaftler, die Zeit für die Grundlagenforschung und für den Austausch mit Start-up- und Scale-up-Unternehmen haben."

Tomi Poutanen, Co-CEO und Mitgründer von Layer 6 AI, stimmt zu, dass das Vector Institut ein großer Schritt ist, um ein weltweit führendes KI-Ökosystem zu etablieren. „Eine auf reiner Theorie basierende Forschungsgruppe wird nicht ohne Partner aus der Industrie auskommen und eine wissensbasierte Wirtschaft wird ihr Potenzial nicht ohne Zugang zu weltweit führenden KI-Forschern ausschöpfen können", so Poutanen. „Das Vektor Institut sitzt an der Schnittstelle dieser beiden Bereiche und wird unsere Wirtschaft in Zukunft stark vorantreiben."

Eine Zukunft, in der es noch mehr Unternehmen gibt wie Meta und Maluuba – zwei der insgesamt fast 200 KI-basierten Unternehmen in Ontario, die im Jahr 2016 etwa 2,84 Milliarden Dollar Umsatz erzielten. Meta verwendet zum Beispiel Künstliche Intelligenz, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu analysieren, während Maluuba die Vision verfolgt, eine „Lösung der allgemeinen KI durch „gebildete“ Maschinen zu schaffen, die wie Menschen denken, argumentieren und kommunizieren können". Anfang 2017 wurde Meta zur ersten Akquisition der Chan-Zuckerberg Initiative. Maluuba wurde von Microsoft übernommen.

Wir müssen jungen Menschen dabei helfen, das Potenzial von KI zu nutzen, um Kanada und den Rest der Welt zu einem besseren Ort zu machen

– Tomi Poutanen, Co-CEO und Mitbegründer von Layer 6 AI

Ontarios Vector Institut wird dafür sorgen, dass die besten Forscher und Unternehmer Ontarios eine wichtige Rolle bei der Umsetzung dieser neuen, von KI geprägten Welt einnehmen werden. „Das Vector Institut wird uns zum Weltmarktführer in der KI machen, daran habe ich keinen Zweifel... Es werden sich noch mehr Firmen niederlassen, diese Firmen werden noch erfolgreicher sein, es wird mehr Wachstum im Bereich der Start-ups geben und große Konzerne werden verstärkt in die Forschung & Entwicklung zur Künstlichen Intelligenz investieren", so Raquel Urtasun , Dozentin für Informatik an der Universität von Toronto. „Aus einer rein wissenschaftlichen Perspektive bin ich daher absolut davon überzeugt, dass Ontario eine großartige Zeit bevorsteht."

Kontaktieren Sie einen unserer Ansprechpartner, um mehr darüber zu erfahren, wie Ihr Unternehmen die führende Rolle Ontarios bei Künstlicher Intelligenz für sich nutzen kann.

 

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